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Akademischer Chor Zittau/Görlitz e.V. | Spendenkonto:

DE46 8505 0100 0502 6956 68
SPENDE UKRAINE

bisher überwiesene Spenden: 4.006,37 €

Guthaben auf unserem Spendenkonto:

3.482,34 €


Unser Ziel ist es, langfristig jeden Monat 500 Euro an Vladislav zu überweisen. Auch, wenn er an einen anderen Ort geht.

Wo er ist, brauchen Menschen Hilfe.

Unsere Spendengemeinschaft lebt von vielen Menschen, die einen kleinen Beitrag leisten - mach mit!

zum Kontakt

(Aktuell zahlen 10 Personen monatlich 145,00 € auf unser Spendenkonto ein.)

DANKE!

"Damit geholfen werden kann, werden Spenden gebraucht. Das ist unser Teil an der Gemeinschaft, die uns dafür das Geschenk macht, nicht allein auf der Welt sein zu müssen und sich auch nicht mehr allein zu fühlen."
Elfriede Jelinek, DIE ZEIT, 14.03.2022







Im Jahr 2017 war unser Chor in der Ukraine - wir lernten einen katholischen Pfarrer, Vladislav Bismak, in Peretschyn kennen, der uns beherbergt hat. Wir stehen jetzt in regelmäßigem Kontakt mit  und sammeln hier Geldspenden, die wir direkt an ihn in die Ukraine überweisen. Zur Zeit ist er in der Kirchgemeinde Sv. Vikentia, vul. Kostelna 15, Charkiv.

Die Deutsche Evangelische Gemeinde in Kiew lernten wird während eines unserer Konzerte kennen.  Wir haben aktuell 500 Euro an diese Gemeinde überwiesen.

bisher eingegangene Spenden gesamt: 7.488,71 €
(davon Konzertkollekten: 1258,71 €)
(davon Spende des Programmkinos Camillo: 50 €)

Die Sparkasse unterstützt uns mit der Übernahme der hohen Überweisungskosten, die bisher entstanden sind. Aktuell überweisen wir weitere Zahlungen ohne Gebühren via paypal.

Wie geht es den Menschen vor Ort?

Ende April hat sich die Lage etwas entspannt, der Lärm durch Beschüsse ist in etwas weitere Ferne gerückt, aber ständig präsent. Einkäufe sind möglich, allerdings immer nur für einzelne Produkte. Im Keller der Kirche leben aktuell noch einige Personen. Im Vergleich zu anderen können dort alle "wie im Hotel" leben, es gibt Wasser und zwei Generatoren, die Strom liefern. Es gibt auch Gasflaschen, die Leute können sich selbst Essen kochen.

Langsam kehren die Menschen in ihre Wohnungen und Häuser zurück. Von dem Geld, das wir schicken, werden vor allem Lebensmittel usw. gekauft, aber auch Benzin und Diesel, wenn es etwas gibt. Vor kurzem erwarb Vladislav einen Schutzhelm für einen Soldaten. Da er als Militärkaplan arbeitet, hat er viele Kontakte in die Armee.

Anfang Juli haben wir nochmal ein Paket mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Pflegeprodukte für Kinder, etwas Straßenmalkreide, Kaffee usw. geschickt. Wir leiten das über die Cateedrale Görlitz weiter und hoffen, dass es ankommt.

***

Die Mauern der Kirche und eine Marienstatue in der Nähe haben Schäden durch Schüsse davongetragen. Trotzdem meint Vladislav im Gespräch, die Lage könnte noch sehr viel schlimmer sein, sie müssen keinen Hunger haben und können sich im Vergleich zu anderen sehr gut versorgen. Einen gewissen Optimismus trotzt man sich ab.  Es ist jedoch momentan sehr schwer, Benzin oder Diesel zu kaufen (für die Generatoren und für das Auto).

Die drei Geistlichen erhalten regelmäßig über eine ukrainische Organisation viele Portionen für eine Mittagessenverpflegung und fahren damit an Orte, an denen die Menschen schon auf sie warten. Sie besuchen auch Menschen, die in dunklen Kellern ohne Strom und Wasser und Toiletten leben, die auf der Straße ihr Essen kochen und einfach einen Zuspruch brauchen. Auf den Videos ist gut zu erkennen, das die beiden auch eine gewisse Normalität bringen und die Menschen mit einem gesunden Galgenhumor sehr gut aufmuntern können.

Ich konnte Anfang Mai dank der Unterstützung der Cateedrale e.V. Görlitz neues Kinderspielzeug und Bastelmaterial für 200 Euro kaufen. Diese Sachen sind jetzt bei mir und ich schicke das los, sobald eine sichere Zustellung möglich ist. Es ist so als Startpaket für einen Kindergarten gedacht.

An dieser Stelle gebe ich nochmals einen Gruß an alle und ein DANKE weiter.





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